gb schriftzug

Das GebietGebiet

Name: Ökologische Beweidung im Landkreis Eichstätt

Gebietsgröße: Landkreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal (Schwerpunktgebiet: ~ 1.000 ha)

Betreut seit: Juli 2018

Bedeutung: Im Landkreis Eichstätt befinden sich ausgedehnte Magerrasen- und Felslebensräume mit überregionaler und landesweiter Bedeutung. Die vorkommende Artenvielfalt hängt umittelbar mit der Qualität der Beweidung (größtenteils Schaf- und Ziegenbeweidung in Hütehaltung) zusammen.

Typische Lebensräume: Magerrasen- und Felslebensräume

 
 
 
 
 
 
 
 

Der BetreuerRieggP

Name: Peter Riegg

Ausbildung: Ökologische Agrarwissenschaften (B.Sc.)

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: Juli 2018

Träger: Landschaftspflegeverband Landkreis Eichstätt e.V.

LPV logo

Thematische Schwerpunkte: Naturschutzfachliche Betreuung der Beweidung, Entwicklung und Begleitung von Pflegekonzepten auf den Flächen in Zusammenarbeit mit Bewirtschaftern und Fachbiologen, Monitoring, Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Führungen und Vorträgen

 
 
 
 

Tiere und PflanzenApollo

Tierarten: Berghexe, Streifenbläuling, Apollofalter, Libellen-Schmetterlingshaft, Kreuzenzian-Ameisenbläuling, Rot- und Blauflügelige Ödlandschrecke, Schlingnatter,...

Pflanzenarten: Orchideen, Kreuzenzian, Federgras, Endemische Mehlbeeren,...

 
 
 
 
 

 

 

 

Weitere Informationen

 

Das Gebiet

Name: Werdenfelser Land und Staffelseeraum

Gebietsgröße: rund 32.000 ha

Betreut seit: Januar 2019

Bedeutung: Größte noch zusammenhängend erhaltene Streuwiesenlandschaft Mittel- und Westeuropas. Das auf über 20 km zusammenhängende Band ursprünglicher Nass-, Feucht- und Streuwiesen steht in Verbindung mit dem größten noch intakten Moor Mitteleuropas (Murnauer Moos). Weltweit größtes bekanntes Vorkommen von Buckelwiesen (Magerwiesen mit nacheiszeitlich geprägtem Mikrorelief). Zahlreiche seltene und stark gefährdete Arten mit teils bayernweit bedeutsamen Bestandsgrößen.

Typische Lebensräume: Hoch-, Nieder- und Übergangsmoore, Nass-, Feucht- und Streuwiesen, Seeuferbereiche, Kiesbänke, Bergwiesen, Almweiden, Bergwälder, subalpine und alpine Rasen, Fels- und Schuttbereiche und vieles mehr.
 
  
 
 

Die Betreuerin

Name: Daniela Feige

Ausbildung: Dipl.-Landschaftsökologin

Im Dienst als Gebietsbetreuerin seit: Januar 2019

Träger: Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Thematische Schwerpunkte: Arten- und Lebensraumschutz, Wiesenbrüterschutz, Flächensicherung, Monitoring, Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

 

 

 
 
 

Tiere und Pflanzen

schneehuhn

 

 

 

 

 

 

 
 
Weitere Informationen
 

Das Gebiet

Langbürgner SeeName: Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen

Gebietsgröße: ca. 86 Quadratkilometer

Betreut seit: September 2018

Bedeutung: Lebensraum zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten der Moore und Seen

Typische Lebensräume: Alle Arten von Moorlebensräumen wie Hoch- und Übergangsmoore, Niedermoore, Pfeifengraswiesen, Bruch- und Moorwälder und natürlich jede Menge Stillgewässer in allen Formen und Farben

 
 
 
 
 
 
 

Der Betreuer

Patrick GuderitzName: Patrick Guderitz

Ausbildung: Dipl. Ing. Landschaftsplanung (TU München)

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: September 2018

Träger: Landkreise Rosenheim und Traunstein

Thematische Schwerpunkte: Besucherlenkung im Umkreis der als Badeseen genutzen Stillgewässer, Öffentlichkeitsarbeit, Identifizierung und Aufwertung von naturschutzfachlich wertvollen Flächen, Monitoring 

 
 
 
 
 
 
 
 

Tiere und Pflanzen

Tierarten: u. a. Zierliche Moosjungfer (Leucorrhinia cordalis), Zwerglibelle (Nehalennia speciosa), Bekassine (Gallinago gallinago), Kiebitz (Vanellus vanellus), Kreuzotter (Vipera berus)

Pflanzenarten: u. a. Schlenken-Segge (Carex heleonastes), Zierliches Wollgras (Eriophorum gracile), Dreizeiliges Bruchmoos (Meesia triquetra), Draht-Segge (Carex diandra)   

Highlights: siehe oben (alles Highlights ; - )

Hilfsprogramme für: Kreuzotter, Bachmuschel

 

 
 

Weitere Informationen

Das Gebiet

Name: Heideflächen und Lohwälder nördlich von München

Gebietsgröße: 1.906 ha

Betreut seit: 2018

Bedeutung: Die Münchner Ebene trägt mit ihren kargen und kalkhaltigen Schottern ein einzigartiges Mosaik von Pflanzengesellschaften, die sich nacheiszeitlich aus eingewanderten Pflanzenarten der kontinentalen Kältesteppen, des Alpenraumes und des Mittelmeergebietes gebildet haben. Die Arten bewohnen mehrheitlich offene, oft sehr weiträumige und meist störungsarme Lebensräume. Im Münchner Norden ursprünglich ein zusammenhängendes Gebiet von 15.000 ha. Auf dieser Grundlage konnte sich über Jahrtausende ein enormer Artenreichtum einstellen. Er betrifft nicht nur die Pflanzen, sondern auch die mit ihnen eingewanderten Tiere.

Typische Lebensräume: Die extrem artenreichen Kalkmagerrasen und Flachlandmähwiesen verzahnen sich mit lichten Kiefernwäldern und Eichen-Hainbuchen-Wäldern. Diese Pflanzengesellschaften konnten sich unter dem Einfluss einer Jahrhundertelangen extensiven Weidenutzung auf kargen und trockenen Böden gut erhalten. Sie zählen zu den Wertvollsten Heidelandschaften Europas.
 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.