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Das Gebiet

Amperaue WebsiteName: FFH-Gebiet Ampertal

Gebietsgröße: 4.307 ha, davon ca. 1.400 ha FFH-Gebiet

Betreut seit: 2003

Bedeutung:  Biotopachse in den intensiv genutzten Landkreisen um München; hohe Artenvielfalt am und im Fluss

Typische Lebensräume: Auwälder, Streuwiesen, Still - und Fließgewässer

 
 
 

Mehr zum Gebiet

Das Ampertal zieht sich als grünes Band vom Ende des Ampermooses bei Grafrath bis zur Mündung in die Isar bei Moosburg. In den betreuten Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck durchschneidet der Fluss drei geologische Räume: Moränenlandschaft, Schotterebene und Tertiärhügelland.
Als Zeuge der ursprünglich extensiven Nutzung entlang des Flusses finden sich dort noch artenreiche Streuwiesen und Niedermoore mit Raritäten wie Sumpf-Gladiole oder Kriechender Sellerie, und naturnahe Auwälder säumen den Fluss auf weiten Strecken.Die Amper selbst ist Lebensraum für verschiedenste Fischarten, darunter rasante Räuber wie den Rapfen oder heimliche Bewohner wie den Schlammpeitzger.

Der Betreuer

Name: Sebastian Böhm

Ausbildung: Forstingenieur (B. Eng.) FH Weihenstephan

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: Juni 2016

Träger: Landschaftspflegeverbände Dachau e.V. und Fürstenfeldbruck e.V.

Thematische Schwerpunkte: Arten- und Biotopschutz, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit           

 
 
 
 

Mehr zum Betreuer

Schon in meiner Kindheit waren die Amperauen mein "Spielplatz". Während damals die Probleme und die Schutzwürdigkeit dieser vielfältigen Landschaft keine Rolle für mich spielten, sind sie mir nun umso mehr Anliegen und durch das Glück, hier die Stelle des Gebietsbetreuers zu besetzen, auch berufliche Aufgabe. Kontaktieren Sie mich gerne jederzeit zu allen Belangen rund um das Ampertal!

Kontakt

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landschaftspflegeverbände Dachau e.V. und Fürstenfeldbruck e.V.

Münchner Str. 37

85232 Bergkirchen-Eschenried

Tel.: 0173 5904410

Tiere und Pflanzen

Eisvogel websiteBesondere Tierarten: Frauennerfling, Schlammpeitzger, Laubfrosch, Biber, Grüne Keiljungfer, Grauspecht, Kleinspecht, Eisvogel

Seltene Pflanzen: Kriechender Sellerie, Sumpf-Gladiole, Sumpf-Platterbse, Hartman-Segge, Wohlriechender Lauch, Prachtnelke

Artenhilfsmaßnahmen: Anlage von Eisvogelwänden, Vermehrungsprojekt für seltene Streuwiesenpflanzen, Pflegemaßnahmen auf Feucht- und Niedermoorflächen

 
 
 

Mehr zu Tiere und Pflanzen

 

Ampertaler des Monats Mai: der Frühe Schilfjäger

 Brachytron pratense web

Manchmal verraten die Namen unserer heimischen Tiere und Pflanzen so einiges über ihre Lebensweise. So auch beim Ampertaler des Monats Mai, dem Frühen Schilfjäger.

Die meisten werden bei diesem Namen erstmal wenig Ahnung davon haben, um was für ein Tier es sich dabei überhaupt handelt, denn darüber verrät uns die Bezeichnung nichts. Unter Verwendung der älteren, heute nicht mehr gebräuchlichen Namensgebung „Kleine Mosaikjungfer“ hingegen wird das Bild schon klarer: es handelt sich um eine Libelle!

Tatsächlich ist der Frühe Schilfjäger die erste Großlibelle, welche sich bei uns im Ampertal zeigt, denn sie schlüpft zum Teil schon im April und ist dann oft schon im Juni wieder komplett aus dem Luftraum verschwunden. Entlang der Amper bewohnt die Art, oder besser gesagt deren Larven, stehende oder langsam fließende Gewässer, wobei eine natürliche Uferstruktur mit flachen Verlandungszonen und entsprechenden Pflanzen wichtig ist, denn hier findet die Eiablage statt und dort verbringen auch die Larven ihre mehrjährige Entwicklungszeit. Dabei sind es vor allem verschilfte Bereiche, welche es diesem Ampertaler besonders angetan haben, was sich auch in seiner Bezeichnung widerspiegelt. Darin „tauchen“ die Libellen oftmals so tief ein, dass man nur noch das Knistern ihrer Flügel an den Halmen wahrnimmt, wenn sie sich durch den dichten Schilfdschungel bewegen. Sowohl die Larve als auch die erwachsenen Libelle, Imago genannt, leben räuberisch. Wo die Larve unter Wasser eher still ihrer Beute auflauert, fängt die Imago andere Fluginsekten wendig aus der Luft. Dafür ist sie natürlich auf blüten- und damit insektenreiche Landlebensräume angewiesen.

Die Vorliebe für naturnahe Ufer stellt die Art oft vor Probleme, denn wo die Uferbereiche verbaut oder durch Ausbaggerungen zu steil sind, findet sich dieser Lebensraum nicht. Eine Situation, die an unseren stark veränderten Still- und Fließgewässern leider immer noch sehr häufig anzutreffen ist. Die hochintensive Nutzung der umgebenden Landschaft mit ihrer mangelnden Insektenvielfalt machen ihr zusätzlich das Leben schwer. Auch für diese Art stellen also der Schutz unserer wenigen naturnahen Gewässer und die Schaffung neuer Biotope sowohl an Land als auch im Wasser unverzichtbare Bestandteile für das zukünftige Überleben im Ampertal dar.

 

Weitere Informationen
 

Was Sie unbedingt erleben müssen

Erwandern Sie sich die Schönheit des Ampertals auf einer Tour von Fürstenfeldbruck nach Schöngeising! Ausgehend vom Kloster Fürstenfeld können Sie, immer der Zellhofstraße folgend, eindrucksvoll verschiedene Lebensräume entlang des Flusses entdecken: von schattigen Buchenwäldern mit munter sprudelnden Hangquellen über feuchte Auwälder und artenreiche Niedermoorwiesen bis hin zur Amper selbst, welche, mal rasch und mal träge, den Weg begleitet. Der gesamte Bereich ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, und es besteht ein Betretungsverbot jenseits der öffentlichen Wege. Um diese wirklich wertvollen Flächen zu schützen, bitte ich Sie, sich auch daran zu halten. Aber glauben Sie mir, es wird Ihnen nicht schwerfallen: die Naturschätze dieses Gebiets befinden sich quasi direkt am Straßenrand!

Die schönsten Orte im Gebiet

Amperschlucht bei Wildenroth, Emmeringer Hölzl, Amperaue bei Günding

Meine Angebote

Exkursionen:

Neben den angebotenen Exkursionen gebe ich auch gerne Führungen und Vorträge "außer der Reihe" zu verschiedenen Themen und vor verschiedenstem Publikum. Kontaktieren Sie mich einfach!

Alle angebotenen Exkursionen sind kostenlos!

 

 

Samstag, 26. Mai 2018, DAH

Mit dem Gebietsbetreuer unterwegs – Frühling in den Amperauen

Die Vorbereitungen auf den Sommer sind im Natura 2000 - Gebiet in vollem Gang: egal ob Pflanzen, Vögel, Fische - alles steht in den Startlöchern für die warme Jahreszeit. Neben faszinierenden Naturbeobachtungen gibt es viel Wissenswertes zum Lebensraum Ampertal.

Treffpunkt: Parkplatz an der Kläranlage Ampermoching, Ampermoching, Grießlstraße

Start: 10:00 Uhr

Dauer: circa 3 Stunden

Mitbringen: Fernglas, falls vorhanden

Kosten: keine

Anmeldung: bis 25.05. bei Sebastian Böhm, 0173/590 44 10 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Freitag, 15. Juni 2018, FFB

Mit dem Gebietsbetreuer unterwegs – zu den nächtlichen Jägern

Im Natura 2000 - Gebiet Ampertal finden die lautlosen Luftakrobaten ideale Lebensbedingungen und lassen sich mit Taschenlampe und Batdetektor live erleben.

Treffpunkt: Parkplatz nördlich der Fürstenfelder Straße, Kloster Fürstenfeld, direkt am Weiher

Start: 20:30 Uhr

Dauer: circa 2 Stunden

Mitbringen: Taschenlampe

Kosten: keine

Anmeldung: bis 15.06. bei Sebastian Böhm, 0173/590 44 10 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Freitag, 29. Juni 2018, DAH

Mit dem Gebietsbetreuer unterwegs – zu den nächtlichen Jägern

Im Natura 2000 - Gebiet Ampertal finden die lautlosen Luftakrobaten ideale Lebensbedingungen und lassen sich mit Taschenlampe und Batdetektor live erleben.

Treffpunkt: Parkplatz an der Amperbrücke Günding, Kanalstraße

Start: 20:30 Uhr

Dauer: circa 2 Stunden

Mitbringen: Taschenlampe

Kosten: keine

Anmeldung: bis 29.06. Sebastian Böhm, 0173/590 44 10 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Samstag, 07. Juli 2018, DAH

Mit dem Gebietsbetreuer unterwegs – fliegende Edelsteine in den Amperauen

Das Natura 2000 - Gebiet Ampertal ist einer der wertvollsten Libellenlebensräume Bayerns. An Fluss, Altwässern und Gräben lassen sich verschiedene Arten beobachten, dazu gibt es  Informationen zum faszinierenden Lebenszyklus dieser geflügelten Schönheiten.

Treffpunkt: Parkplatz an der Kläranlage Ampermoching, Ampermoching, Grießlstraße

Start: 14:00 Uhr

Dauer: circa 2 Stunden

Mitbringen: Fernglas, falls vorhanden

Kosten: keine

Anmeldung: bis 06.07. bei Sebastian Böhm, 0173/590 44 10 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Freitag, 12. Juli 2018, FFB

Mit dem Gebietsbetreuer unterwegs – zu den nächtlichen Jägern

Im Natura 2000 - Gebiet Ampertal finden die lautlosen Luftakrobaten ideale Lebensbedingungen und lassen sich mit Taschenlampe und Batdetektor live erleben.

Treffpunkt: Parkplatz nördlich der Fürstenfelder Straße, Kloster Fürstenfeld, direkt am Weiher

Start: 20:30 Uhr

Dauer: circa 2 Stunden

Mitbringen: Taschenlampe

Kosten: keine

Anmeldung: bis 12.07. bei Sebastian Böhm, 0173/590 44 10 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

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