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gbilz 5 Name: Ilztal

Gebietsgröße: 2000 ha

Betreut seit: 2004

Bedeutung: Das Ilztal verbindet die rauen Hochlagen des Bayerischen Waldes mit dem wärmeliebenden Donautal und dient als Biotopverbundachse zwischen Böhmerwald und Donautal.

Typische Lebensräume: sauerstoffreiche, kalkarme Flüsse der planaren bis montanen Stufe, Hainsimsen-Buchenwald, Waldmeister-Buchenwald, Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald, Schlucht- und Hangmischwälder, Auenwälder

 
 
 

Mehr zum Gebiet

Schutzstatus des Gebietes: Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ 380 ha; Landschaftsschutzgebiet „Ilztal“ 954 ha; Naturschutzgebiet „Halser Ilzschleifen“ 92 ha; Teile des FFH-Gebietes „Ilz-Talsystem“ 2.800 ha

 
 

Der Betreuer

Gebietsbetreuer 027 Name: Stefan Poost

Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Forstwirtschaft

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: 2004

Träger: Naturpark Bayerischer Wald e.V.

Thematische Schwerpunkte: Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Besucherlenkung, Monitoring Fauna u. Flora, Totholzkartierung, Auwald Begründung

 
 
 
 

Kontakt


Naturpark Bayerischer Wald e.V.

Ilz-Infostelle

Stefan Poost

Schlossweg 5

94142 Fürsteneck

Tel: 08505 86 94 94

mobil: 0179 22 399 20

mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 

Tiere und Pflanzen

gbilz 3Tierarten: Fischotter, Biber, Luchs, Schwarzstorch, Gänsesäger, Wasseramsel, Eisvogel, Gelbbauchunke, Feuersalamander, Zweigestreifte Quelljungfer, Flussperlmuschel, …

Pflanzenarten: Gescheckter Eisenhut, Behaartes Lungenkraut, Sibirische Schwertlilie, Langblättriger Ehrenpreis, Zottige Wolfsmilch, Straußfarn, …

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mehr zu Tiere und Pflanzen

Neben einer Vielzahl von Pflanzenarten beherbergt das Ilztal auch eine Reihe seltener und bedrohter Tierarten. So kommt beispielsweise der Eisvogel neben Wasseramsel und Gebirgsstelze recht häufig vor. Luchs, Fischotter und Biber sind regelmäßige Besucher.

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Bei den Fischen ist der Huchen die seltenste Art, die neben Elritze, Nase und Bachforelle noch natürlich in der Ilz vorkommt. Die Flussperlmuschel, in früheren Jahrhunderten noch in mehreren Schichten übereinander auf dem Ilzgrund zu finden, ist auf ein überaltertes Restvorkommen geschrumpft. Der steinige Flussgrund ist Lebensraum für viele, auch seltene Arten von Steinfliegen, Libellenlarven und anderen Wirbellosen im Wasser.

Der Feuersalamander lebt in den Bächen der steil eingeschnittenen Seitentälern und auch die Gelbbauchunke ist vertreten. Die steilen Schluchtwälder bieten seltenen Spechtarten, Hohltaube und Sperlingskauz geeignete Bruträume.

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Seltene Pflanzen wie beispielsweise der Straussfarn, die Banater Segge, verschiedene Knabenkräuter oder die Sibirische Schwertlilie gedeihen im Einzugsbereich der Ilz. Zahlreiche wärmeliebende Arten wandern in Richtung Innerer Bayerischer Wald, kälteverträgliche dagegen aus der anderen Richtung ins Ilztal. Im Sommer prägen über lange Strecken die Neophyten "indisches Springkraut" und "schlitzblättriger Sonnenhut" das Bild an der Ilz.

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Weitere Informationen
 

Was Sie unbedingt erleben müssen

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Die schönsten Orte im Gebiet

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Meine Angebote

gbilz 9Jährliches, abwechslungsreiches Führungsprogramm des Naturparks Bayerischer Wald e.V.. Exkursionen ins Gebiet sowie außertourliche Führungen auf Anfrage. Feste Führungen in den Naturschutzgebieten „Halser Ilzschleifen“ und „Obere Ilz“ von Juni bis Oktober jeweils Donnerstag 14:00 Uhr (Anmeldung bis jeweils Mittwoch 12:00 Uhr erforderlich)

Alle Veranstaltungen: www.naturpark-bayer-wald.de

 
 
 
 
 
 
 
 

 

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