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Das Gebiet

Ausblick vom Hochstein auf die Donau, Donauleiten bei PassauName: Naturschutz- und FFH-Gebiet "Donauleiten von Passau bis Jochenstein"

Gebietsgröße: 401 ha (NSG), 517 ha (FFH)

Betreut seit: 2001

Bedeutung: sehr hohe Artenvielfalt; bayerische "Wärmeinsel" an der Wanderachse Donau

Typische Lebensräume: Eichen-Hainbuchen-Wälder, Felswände, Hang- und Schluchtwälder
 
 
 
 
 

Mehr zum Gebiet

Das Naturschutzgebiet (NSG) "Donauleiten von Passau bis Jochenstein" ist Bestandteil des europäischen Schutzgebietzsystems NATURA 2000, einem bedeutenden Netzwerk von europäischen Schutzgebieten.
Das Naturschutzgebiet wurde 1986 ausgewiesen und hat eine Größe von 401 ha. Es erstreckt sich über mehrere Teile auf einer Länge von ca. 30 km, von etwa 290 m ü. NN bis auf ca. 550 m ü. NN. Deutliche Unterschiede weisen die Hänge in ihrer Temperaturverteilung auf; an den Oberhängen ist es zumindest zeitweise um einige Grad kühler als am Hangfuß.
 
 

Der Betreuer

DSC 3363 7Name: Sebastian Zoder

Ausbildung: Diplom-Biologe

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: April 2011

Träger: Haus am Strom gGmbH

Thematische Schwerpunkte: Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Reptilienschutz, Wald- und Totholzmanagment

 
 
 
 
 

Mehr zum Betreuer

Ich heiße Sebastian Zoder und bin seit 2011 Gebietsbetreuer für das Naturschutzgebiet Donauleiten bei Passau. Der Schutz der uns umgebenden Natur ist für mich sehr wichtig. Denn ohne die zahlreichen „Dienstleistungen“ aus der Natur – vom gesunden Boden bis hin zur Erholung – können wir Menschen nicht überleben.
Als Gebietsbetreuer bin ich natürlich unter anderem für Probleme rund um das Naturschutzgebiet zuständig. Sollten Sie als Gast, Anwohner oder Flächeneigentümer Probleme, Anregungen oder Vorschläge das Naturschutzgebiet betreffend haben, dann würde ich mich freuen, wenn Sie mich darauf ansprechen.
 

Kontakt

c/o Haus am Strom gGmbH
Am Kraftwerk 4
94107 Untergriesbach
Telefon: +49 8591 912890
 
 

Tiere und Pflanzen

gbdl sme1Tierarten: ca. 1600

Pflanzenarten: ca. 450

Highlights: Östliche Smaragdeidechse, Äskulapnatter, Michelis-Segge, Besen-Beifuß, Hirschkäfer, Spanische Flagge, Siebenpunktierter Halsbock

Hilfsprogramme für: Smaragdeidechse, Äskulapnatter, Hirschkäfer, Gelbbauchunke, Michelis-Segge u.a.

 
 
 
 
 
 

Mehr zu Tiere und Pflanzen

Etwa 450 verschiedene Pflanzenarten, darunter Raritäten wie die Michelis-Segge, Neunblättrige Zahnwurz, Klebriger Salbei, Karthäuser Nelke, Schwalbenwurz, Große Fetthenne kommen im Naturschutzgebiet Donauleiten vor.
Weiterhin leben in den Donauleiten über 1600 Tierarten. Viele Arten sind besonders wärmebedürftig, weshalb sie das milde Klima des Donautals bevorzugen. Das Naturschutzgebiet weist die größte Artenvielfalt unter den Reptilien in Bayern auf. 7 von 10 heimischen Arten kommen hier vor. Darunter sind die deutschlandweit sehr seltene Äskulapnatter und die ebenso seltene Östliche Smaragdeidechse. In Deutschland kommen diese beiden Arten übrigens nur in den Donauleiten gemeinsam vor!
Unter den hier vorkommenden Arten sind außerdem 88 Vogelarten wie der Uhu, Schwarzstorch, Baumfalke, Wespenbussard, Wasseramsel und Pirol. Desweiteren kommen 8 verschiedene Amphibienarten, weit über 500 Insektenarten, 96 Molluskenarten und 55 Spinnenarten vor. Unter den Insekten ist der Hirschkäfer wohl der beeindruckendste Bewohner der Donauleiten.
 
 
 
 
 
 
Weitere Informationen
 

Was Sie unbedingt erleben müssen

Wegweiser Donausteig, LIFE-Naturwald-WegErwandern Sie das Gebiet auf dem LIFE-Naturwald-Weg. Auf 4 1/2 Kilometern können Sie nahezu alle Facetten des Gebietes entdecken - von steilen Felsbereichen bis hin zu kühlen Bachschluchten. Eine Begegnung mit Reptilien, vor allem der Smaragdeidechse, ist nahezu garantiert.
Mehr Informationen bekommen Sie natürlich bei Ihrem Gebietsbetreuer.
Einen Wanderwegeflyer können Sie hier herunterladen.
 
 
 

Die schönsten Orte im Gebiet

Blick vom Ebenstein auf Donau und Jochenstein, Donauleiten, PassauDie Donauleiten sind zwar eng mit der umliegenden Infrastruktur verzahnt, dennoch gibt es hoch über der Donau einige Plätze, die zum Verweilen einladen. Hier kann man, umgeben von der wunderbaren Natur, die Zeit vergessen.
Hier sind meine Geheimtipps: Der Hochstein, die Jägersruh und der Ebenstein. Alle Orte erreichen Sie über offizielle Wanderwege.
 
 
 
 
 
 

Meine Angebote

Buchen Sie eine geführte Wanderung durch das Naturschutzgebiet oder eine Vortrag zu verschiedenen Themen - geeignet sowohl für Fachpublikum als auch interessierte Laien. Besonders empfehlenswert sind Wanderungen im April und Mai. Dann nämlich sind viele Reptilien besonders aktiv.
Auswahl meiner Vortragsthemen:
Das Donautal, Tier- und Pflanzenwelt in den Donauleiten, Reptilien, Hirschkäfer, Totholzmanagment
 
 

 

Gebiete in Niederbayern

Der Regierungsbezirk Niederbayern ist von den unterschiedlichsten Landschaften geprägt. Von den Flußlandschaften der Donau, der Isar und des Inns, hin zu den höchsten Erhebungen des Bayerischen Waldes wie dem Arber.

Derzeit werden im Regierungsbezirk Niederbayern 7 wertvolle Gebiete betreut.

Weltenburger Enge, Unteres Altmühl- und Donautal

Isartal in Stadt und Landkreis Landshut

Mündungsgebiet der Isar

Ramsargebiet Unterer Inn

Arberregion

Ilztal

Naturschutz- und FFH-Gebiet Donauleiten von Passau bis Jochenstein

 

Das Gebiet

Abenstimmung über dem Eringer StauseeName: Europareservat Unterer Inn

Gebietsgröße: ca. 2.000 ha

Betreut seit: 2002

Bedeutung: Ramsar-Gebiet, FFH- und Vogelschutz-Gebiet, zwei Naturschutzgebiete

Typische Lebensräume: Auwälder, Stauseen, Brennen

 
 
 
 
 

Mehr zum Gebiet

 

Die Betreuerin

PortraitName: Andrea Bruckmeier

Ausbildung: Dipl.-Ing. Forstwirtschaft (FH)

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: 2011

Träger: Landschaftspflegeverband Rottal-Inn

Thematische Schwerpunkte: Natura2000, Wasservogel-Monitoring, Umweltbildung

 
 
 
 
 

Mehr zur Betreuerin

Kontakt

 

Tiere und Pflanzen

KnabenkrautTierarten: unter anderem mehr als 300 Vogel-Arten und über 800 Schmetterlings-Arten

Pflanzenarten: z.B. Schwarzpappel, Brandknabenkraut, Sumpfständelwurz

Highlights: Seeadler, Nachtreiher, Deutscher Sandlaufkäfer, Eisvogel, Orchideen

Hilfsprogramme für: Wechselkröte, Eisvogel, Schwarzpappel, Grauerlen-Niederwälder, verschiedene Orchideen-Arten, Sandlaufkäfer u.a.

 
 
 
 

Mehr zu Tiere und Pflanzen

 
 
Weitere Informationen
 

Was Sie unbedingt erleben müssen

Die schönsten Orte im Gebiet

Meine Angebote

Meine Empfehlungen im Netz

 

 

gbilz 5 Name: Ilztal

Gebietsgröße: 2000 ha

Betreut seit: 2004

Bedeutung: Das Ilztal verbindet die rauen Hochlagen des Bayerischen Waldes mit dem wärmeliebenden Donautal und dient als Biotopverbundachse zwischen Böhmerwald und Donautal.

Typische Lebensräume: sauerstoffreiche, kalkarme Flüsse der planaren bis montanen Stufe, Hainsimsen-Buchenwald, Waldmeister-Buchenwald, Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald, Schlucht- und Hangmischwälder, Auenwälder

 
 
 

Mehr zum Gebiet

Schutzstatus des Gebietes: Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ 380 ha; Landschaftsschutzgebiet „Ilztal“ 954 ha; Naturschutzgebiet „Halser Ilzschleifen“ 92 ha; Teile des FFH-Gebietes „Ilz-Talsystem“ 2.800 ha

 
 

Der Betreuer

Gebietsbetreuer 027 Name: Stefan Poost

Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Forstwirtschaft

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: 2004

Träger: Naturpark Bayerischer Wald e.V.

Thematische Schwerpunkte: Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Besucherlenkung, Monitoring Fauna u. Flora, Totholzkartierung, Auwald Begründung

 
 
 
 

Kontakt


Naturpark Bayerischer Wald e.V.

Ilz-Infostelle

Stefan Poost

Schlossweg 5

94142 Fürsteneck

Tel: 08505 86 94 94

mobil: 0179 22 399 20

mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
 

Tiere und Pflanzen

gbilz 3Tierarten: Fischotter, Biber, Luchs, Schwarzstorch, Gänsesäger, Wasseramsel, Eisvogel, Gelbbauchunke, Feuersalamander, Zweigestreifte Quelljungfer, Flussperlmuschel, …

Pflanzenarten: Gescheckter Eisenhut, Behaartes Lungenkraut, Sibirische Schwertlilie, Langblättriger Ehrenpreis, Zottige Wolfsmilch, Straußfarn, …

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mehr zu Tiere und Pflanzen

Neben einer Vielzahl von Pflanzenarten beherbergt das Ilztal auch eine Reihe seltener und bedrohter Tierarten. So kommt beispielsweise der Eisvogel neben Wasseramsel und Gebirgsstelze recht häufig vor. Luchs, Fischotter und Biber sind regelmäßige Besucher.

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Bei den Fischen ist der Huchen die seltenste Art, die neben Elritze, Nase und Bachforelle noch natürlich in der Ilz vorkommt. Die Flussperlmuschel, in früheren Jahrhunderten noch in mehreren Schichten übereinander auf dem Ilzgrund zu finden, ist auf ein überaltertes Restvorkommen geschrumpft. Der steinige Flussgrund ist Lebensraum für viele, auch seltene Arten von Steinfliegen, Libellenlarven und anderen Wirbellosen im Wasser.

Der Feuersalamander lebt in den Bächen der steil eingeschnittenen Seitentälern und auch die Gelbbauchunke ist vertreten. Die steilen Schluchtwälder bieten seltenen Spechtarten, Hohltaube und Sperlingskauz geeignete Bruträume.

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Seltene Pflanzen wie beispielsweise der Straussfarn, die Banater Segge, verschiedene Knabenkräuter oder die Sibirische Schwertlilie gedeihen im Einzugsbereich der Ilz. Zahlreiche wärmeliebende Arten wandern in Richtung Innerer Bayerischer Wald, kälteverträgliche dagegen aus der anderen Richtung ins Ilztal. Im Sommer prägen über lange Strecken die Neophyten "indisches Springkraut" und "schlitzblättriger Sonnenhut" das Bild an der Ilz.

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Weitere Informationen
 

Was Sie unbedingt erleben müssen

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Die schönsten Orte im Gebiet

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Meine Angebote

gbilz 9Jährliches, abwechslungsreiches Führungsprogramm des Naturparks Bayerischer Wald e.V.. Exkursionen ins Gebiet sowie außertourliche Führungen auf Anfrage. Feste Führungen in den Naturschutzgebieten „Halser Ilzschleifen“ und „Obere Ilz“ von Juni bis Oktober jeweils Donnerstag 14:00 Uhr (Anmeldung bis jeweils Mittwoch 12:00 Uhr erforderlich)

Alle Veranstaltungen: www.naturpark-bayer-wald.de

 
 
 
 
 
 
 
 

 

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