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Das Gebiet

TaubertalName: Taubertal in Mittelfranken mit Seitentälern

Gebietsgröße: 12900 ha, davon Schwerpunktgebiet 1050 ha FFH-Gebiet 6627-371 „Taubertal nördlich Rothenburg und Steinbachtal"

Betreut seit: 2018 durch die Gebietsbetreuung und seit 1987 durch den Landschaftspflegeverband Mittelfranken

Bedeutung: Das Taubertal gehört zu den eindrucksvollsten Kulturlandschaften Süddeutschlands. Im Landkreis Ansbach von Rothenburg bis zur Landesgrenze nach Baden-Württemberg unterhalb von Tauberzell findet sich auf rund 13 km Länge ein äußerst vielfältiges Mosaik unterschiedlicher Lebensräume wie blütenreiches Grünland und Halbtrockenrasen, Hecken, mächtige Steinriegel und alte Trockenmauern, Laubwälder und Streuobstbestände. Die kleinräumige Verzahnung dieser unterschiedlichen Landschaftsbestandteile an den west- und südexponierten Steilhängen bewirkt den hohen ökologischen Wert des Taubertals und sichert zugleich eine große Attraktivität für Erholungssuchende.

Typische Lebensräume: Gemähte und teils beweidete Kalk-Magerrasen (Mesobromion erecti), großflächige Salbei-Glatthafer-Wiesen (Arrhenatheretum elatioris salvietosum), Steinrigel und Trockenmauern bieten vor allem wärme- und lichtliebenden Arten einen wertvollen Lebensraum. Den Lauf der Tauber und ihre Nebenbäche säumen nahezu im gesamten Verlauf Galerie-Auwälder.

 
 
 
 

Die Betreuer

Gebietsbetreuer4

Name: Till Scholl (links) und Manuel Kühnle (rechts)

Ausbildung: Dipl. Ing (FH) Umweltsicherung (T. Scholl) und B. Eng. Umweltsicherung (M. Kühnle)

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: 2018

Träger: Landschaftspflegeverband Mittelfranken e. V.

Thematische Schwerpunkte: Management der Pflege der ökologisch wertvollen Hangflächen und Öffentlichkeitsarbeit

 

 
 
 

Tiere und Pflanzen

Kuchenschelle

Tierarten: Zauneidechse, Schlingnatter, Feuersalamander, Eisvogel, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Neuntöter, Dorngrasmücke, Baumpieper, Wendehals, Blaukehlchen, Schwarz-, Mittel- und Grauspecht, Uhu, Rotmilan, Rohrweihe, Wespenbussard

seit 2011 bestätigte Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie: Groppe, Steinkrebs, Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr, Gelbbauchunke

Pflanzenarten: Wimper-Perlgras, Schmalblättriger Hohlzahn, Weiße Fetthenne, Großblütiger Eisenhut, Schwalbenwurz, Erdsegge, Gewöhnlicher Fransenenzian Fliegen-Ragwurz, Hummel-Ragwurz, Mücken-Händelwurz, Helm-Knabenkraut, Bocks-Riemenzunge, Rapunzel-Glockenblume, Wiesen-Schlüsselblume, Rauhblättrige Rose, Kicher-Tragant, Bleiches Waldvögelein, Rotbraune Stendelwurz, Warzen-Wolfsmilch, Blutroter Storchschnabel, Kamm-Wachtelweizen

Highlights: Libellen-Schetterlingshaft, Kleine Zangenlibelle, Wegerich-Scheckenfalter, Thymian-Ameisenbläuling, Purpur-Knabenkraut, Gewöhnliche Küchenschelle, Ohnhorn, Kalk-Aster, Bienen-Ragwurz, Abgerissener Pippau

 
 
 
 
 
Weitere Informationen
 

 

Das Gebiet

Altmühlsee FlutmuldeName: Altmühlfranken

Gebietsgröße: ca. 8000 ha

Betreut seit: 2003 durch die Gebietsbetreuung und seit 1985 durch den Landesbund für Vogelschutz (LBV)

Bedeutung: Hochwertige Lebensräume für Spezialisten der Nass- und Feuchtwiesen sowie wichtiges Rast- und Nahrungsgebiet für Zugvögel.

Typische LebensräumeNass- & Feuchtwiesen, Röhrichte, Seggenriede, Hochstaudenfluren, magere Flachlandmähwiesen, Niedermoorbereiche, Gewässer mit Flachwasserbereichen und Inseln

 
 
 
 
 
 
 
 

Die Betreuerin

Verena Auernhammer

Name: Verena Auernhammer

Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Umweltsicherung

Im Dienst als Gebietsbetreuerin seit: 2010

Träger: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Thematische Schwerpunkte: Wiesenbrüterschutz, Fisch- & Seeadlerschutz, Schutzmaßnahmen Wiesenweihe, Lebensraumverbesserung Wasservögel, Natura 2000 Planung & Umsetzung

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

Tiere und Pflanzen

Großer Brachvogel Tierarten: Großer Brachvogel, Rotschenkel, Uferschnepfe, Kiebitz, Bekassine, Wachtelkönig, Wiesenpieper, Seeadler, Fischadler, Wiesenweihe, Grauammer, Braunkehlchen, Biber, Vogelazurjungfer

Pflanzenarten: Wiesenknopf, Kantenlauch, Klappertopf, verschiedene Orchideenarten im Niedermoorbereich

Hilfsprogramme für z.B.: Wiesenbrüter, See- & Fischadler, Wiesenweihe

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das Gebiet

PlattenkalkhaldenNameNaturverträglicher Steinabbau im südlichen Frankenjura

Gebietsgröße: Jurakalksteinbrüche und Plattenkalkhalden der Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt in den Grenzen des Naturparks Altmühltal

Betreut seit: 2010

Bedeutung: Hochwertige Lebensräume für Arten mit z.T. extremen Anforderungen an ihren Lebensraum

Typische Lebensräume: Plattenkalkhalden, Steinbrüche mit hohen Felswänden

 
 
 
 
 
 

Der Betreuer

Adi GeyerNameAdi Geyer

Ausbildung: Diplom-Biologe mit Fachrichtung Tierökologie

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: 2010

Träger: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (in Untervertrag mit Lkr. Eichstätt)

Thematische Schwerpunkte: Zusammenarbeit mit den beteiligten Unteren Naturschutzbehörden und den Betreibern der Steinbrüche bzgl. Umsetzung aktueller Schutzmaßnahmen und zielgerichteter Maßnahmen. Ausarbeitung und Umsetzung geeigneter Rekultivierungsmaßnahmen. Überarbeitung älterer, bestehender Rekultivierungspläne.

 
 
 

Tiere und Pflanzen

ApollofalterTierarten: Apollofalter, Berghexe, Kreuzenzian-Bläuling, Rot- und Blauflügelige Ödlandschrecke, Uhu, Wanderfalke, Steinschmätzer, Gelbbauchunke

Pflanzenarten: Arnold‘s Habichtskraut, endemische Mehlbeeren

Hilfsprogramme für: Apollofalter, Arnold‘s Habichtskraut und endemische Mehlbeeren des Altmühltals

 
 

 
 
Weitere Informationen
 
 

 

Gebiete in Mittelfranken

Derzeit werden im Regierungsbezirk Mittelfranken fünf wertvolle Gebiete betreut:

Naturverträglicher Steinabbau im südlichen Frankenjura

Sandmagerrasen-Schutzgebiete bei Erlangen

Altmühlfranken

Hutanger Hersbrucker Alb

Taubertal

 

  • Das Gebiet

westliche Offenfläche im NSG Tennenloher Forst

Name: Sandmagerrasen-Schutzgebiete bei Erlangen
 
Größe: ca. 965 Hektar
 
Betreut seit: 2003 (Exerzierplatz und Tennenloher Forst) bzw. 2015 (Holzweg und Riviera)
 
Typische Lebensräume: Offensande, Zwergstrauch-Heiden, Sandmagerrasen verschiedener Ausprägung, Kiefernwälder, Kleingewässer, Moorbereiche
 
Bedeutung: Sandlebensräume gehören in Bayern zu den am meisten gefährdeten Biotoptypen überhaupt. In den vergangenen Jahrzehnten fielen etwa 99% der Flächen dem Sandabbau, der Intensivierung oder Aufgabe der Landwirtschaft, der Bebauung oder den starken Stickstoffeinträgen aus der Luft zum Opfer.
 

 

Die Gebietsbetreuerinnen

Namen: Verena Fröhlich (re) & Wiebkea Bromisch (li)
 
Ausbildung: Diplom-Biologin (V. Fröhlich) & Diplom-Ökologin/Ing. Wildtiermanagement (W. Bromisch)
 
Im Dienst als Gebietsbetreuerinnen seit:
2007 (V. Fröhlich) & 2003 (W. Bromisch) & 2018 (Anja Tauber)
 
Feuchtwanger Str.  38, 91522 Ansbach
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Wiebkea Bromisch Verena Fröhlich
Anja Tauber 
 
Thematische Schwerpunkte: Management des Beweidungsprojekts mit Przewalski-Pferden im Tennenloher Forst, Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung
 
 
 
 

Tiere und Pflanzen

Coronella austriaca Jungtier (Schlingnatter) Tierarten:  ca. 1300
 
 Pflanzenarten: ca. 500
 
 Highlights: Heidelerche, Ziegenmelker, Schlingnatter, Gelbbauch-Unke, Blauflügelige Sandschrecke, Sonnentau, Mondraute, Zwerg-Lein u.a.

 

 

 

 

 

 

 

 

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