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Das Gebiet

Name: Heideflächen und Lohwälder nördlich von München

Gebietsgröße: 1.906 ha

Betreut seit: 2018

Bedeutung: Die Münchner Ebene trägt mit ihren kargen und kalkhaltigen Schottern ein einzigartiges Mosaik von Pflanzengesellschaften, die sich nacheiszeitlich aus eingewanderten Pflanzenarten der kontinentalen Kältesteppen, des Alpenraumes und des Mittelmeergebietes gebildet haben. Die Arten bewohnen mehrheitlich offene, oft sehr weiträumige und meist störungsarme Lebensräume. Im Münchner Norden ursprünglich ein zusammenhängendes Gebiet von 15.000 ha. Auf dieser Grundlage konnte sich über Jahrtausende ein enormer Artenreichtum einstellen. Er betrifft nicht nur die Pflanzen, sondern auch die mit ihnen eingewanderten Tiere.

Typische Lebensräume: Die extrem artenreichen Kalkmagerrasen und Flachlandmähwiesen verzahnen sich mit lichten Kiefernwäldern und Eichen-Hainbuchen-Wäldern. Diese Pflanzengesellschaften konnten sich unter dem Einfluss einer Jahrhundertelangen extensiven Weidenutzung auf kargen und trockenen Böden gut erhalten. Sie zählen zu den Wertvollsten Heidelandschaften Europas.
 

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