Ramsargebiet Ammersee

Ammersee Südufer (Foto: Dr. M. E. Reinhardt)
Ammersee Südufer (Foto: Dr. M. E. Reinhardt)

Name: Ramsargebiet Ammersee

Gebietsgröße: rd. 7.000 ha

Betreut seit: Januar 1997

Bedeutung:

Feuchtgebiet internationaler Bedeutung nach der Ramsar-Konvention. Natura 2000 Gebiet (SPA und FFH). Mehrere Naturschutzgebiete.

Typische Lebensräume:

Mesotrophes Voralpengewässer. Wellenschlagufer mit (fragmentarischen) Strandrasen. Uferröhricht. Au- und Galeriewald, Ufergehölze. Schilf-Landröhricht. Schneidried. Anmoor- und Niedermoor. Überflutungsried. Streuwiesen. Artenreiche Flachlandmähwiesen. Quellfluren. Kühler Gebirgsfluss mit Mündungsdelta. Sommerwarme klare Fließgewässer (Seeabflüsse). Feuchtwald und reliktischer Eichen-Hainbuchenwald in eher kühl-feuchter Ausprägung.

Besonderheit:

Pilotprojekt

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Das Ammersee-Gebiet gehört zu den 30 Gebieten in Deutschland mit der höchsten Artenvielfalt. In den Streuwiesen leben unter anderem Wiesenbrüter und die Sibirische Schwertlilie.Wichtige Drehscheibe des Vogelzuges und wichtiges Überwinterungsgebiet für tausende Wasservögel, u. a.  zuletzt 1.600 Kolbenenten. So weit nördlich der Alpen gibt es kein zweites Gebiet mit über 1.200 ha Niedermoor Streuwiesen. Das Ampermoos ist eines der letzten Flußtalniedermoore Bayerns. Die Schneidried-Bestände im Ampermoos, ein prioritärer Lebensraumtyp nach der europäischen FFH-Richtlinie gehören zu den größten in Mitteleuropa.

C. Niederbichler, F. Wimmer (LansbergerTagblatt Foto: Millonig)
C. Niederbichler, F. Wimmer (LansbergerTagblatt Foto: Millonig)

Name: C. Niederbichler

Ausbildung: Dipl. Geograf

Im Dienst seit: 1997

Träger: LBV e.V.

Thematische Schwerpunkte: Wiederherstellung von Streuwiesen-Lebensräumen, Pflege von Niedermoorflächen (inkl. Kopf- und Schneidbinsenrieder), Beratung von Landwirten, Neuanlage von artenreichen Wiesen durch Mahdgutübertragung bzw. Einsaat mit zertifiziert regionalem Saatgut, Kartierung von Rote-Liste-Arten, botanische Artenhilfsmaßnahmen, Wiesenbrüterschutz, Wiederherstellung von Bekassine-Lebensräumen, Monitoring (Rote-Liste-Pflanzen, Wasservögel, Kornweihen-Schlafplätze u. a.), naturkundliche Führungen, Betreuung von Oberstufen-Seminararbeiten und Bachelor-Arbeiten, zahlreiche Kooperationen u.a. mit Umweltpädagogen der Mobilen Umweltschule uvm.

C. Niederbichler, F. Wimmer (LansbergerTagblatt Foto: Millonig)
C. Niederbichler, F. Wimmer (LansbergerTagblatt Foto: Millonig)

Name: F. Wimmer

Ausbildung: Dipl. Forstwirt

Im Dienst seit: 2002

Träger: LBV e.V.

Thematische Schwerpunkte: Wiederherstellung von Streuwiesen-Lebensräumen, Pflege von Niedermoorflächen (inkl. Kopf- und Schneidbinsenrieder), Beratung von Landwirten, Neuanlage von artenreichen Wiesen durch Mahdgutübertragung bzw. Einsaat mit zertifiziert regionalem Saatgut, Kartierung von Rote-Liste-Arten, botanische Artenhilfsmaßnahmen, Wiesenbrüterschutz, Wiederherstellung von Bekassine-Lebensräumen, Monitoring (Rote-Liste-Pflanzen, Wasservögel, Kornweihen-Schlafplätze u. a.), naturkundliche Führungen, Betreuung von Oberstufen-Seminararbeiten und Bachelor-Arbeiten, zahlreiche Kooperationen u.a. mit Umweltpädagogen der Mobilen Umweltschule uvm.

Mehr Informationen

C. Niederbichler
Mehr Infos demnächst.
F. Wimmer
Mehr Infos demnächst.

Kontakt

C. Niederbichler

LBV STA

Landsbergerstr. 57

82266 Inning

Telefon: 08143 8807

Fax: 08143 8809

F. Wimmer

LBV STA

Landsbergerstr. 57

82266 Inning

Telefon: 08143 8807

Fax: 08143 8809

Abbiss Scheckenfalter
Abbiss Scheckenfalter

Tierarten:

Über 30 überwinternde Wasservogel-Arten, darunter viele Reiher-, Tafel- und Kolbenenten, Bleßhühner und Haubentaucher. Beispielsweise hat die Kornweihe einen ihrer größten süddeutschaen Schlafplätz im Gebiet. Die Korn Viele Libellenarten, darunter Zangenlibelle; Grüne und Gemeine Keiljungfer mit großer Population in der Amper. Zahlreiche Rote-Liste-Tagfalter, darunter FFH-Anhangsarten wie Goldener Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und Ameisen-Bläulinge (z.b. Maculinea nausithous).

Pflanzenarten:

Zahlreiche Rote-Liste Arten, darunter große Bestände des abgebildeten Duft-Lauches (Allium suaveolens), einer Art mit einem weltweit eher kleinen Areal. Für den Erhalt hat Deutschland eine sehr große Verantwortung, wobei Bayern die hauptverantwortung trägt. Es gibt auch vom Aussterben bedrohte Sippen wie das zierliche Wollgras (Eriophorum gracile) oder den Holländischen (Sumpf-)Löwenzahn (Taraxacum hollandicum). FFH-Anhangsarte wie Torfglanzkraut (Liparis loeselii) und Kriechender Sellerie (Apium repens) kommen vor.

Highlights:

Das blaue Blütenmeer, zur Blütezeit der Sibirischen Schwertlilie (Iris sibirica).

Hilfsprogramme für:

Großen Brachvogel, Bekassine, Torfglanzkraut, Vogelazurjungfer

Mehr Informationen

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Duft-Lauch (Foto: Niederbichler)
Duft-Lauch (Foto: Niederbichler)
Iris, Raisting (Foto: Niederbichler)
Iris, Raisting (Foto: Niederbichler)

Was Sie unbedingt erleben müssen

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Die schönsten Orte im Gebiet

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Die Angebote

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