Unsere Aufgaben als Gebietsbetreuer

Beobachten – Vermitteln – Informieren, das sind in Kürze die Aufgaben eines/r Gebietsbetreuer/in

Doch was genau verbirgt sich dahinter? Das einheitliche Aufgabenprofil das für alle Stellen gilt umfasst ein weites Spektrum und spiegelt die Vielfalt der betreuten Gebiete wieder.

  • Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Akzeptanzförderung – einschließlich der Vermittlung der Natura 2000 Ziele
  • Besucherlenkung, Nutzungskonzepte
  • Konfliktlösung, Vermittlung
  • Unterstützung naturschonender regionaler Wirtschafts- und Tourismusinitiativen
  • Koordinierung und Kooperation (z. B. mit Behörden und NGOs)
  • Stärkung des Ehrenamtes
  • Dokumentation naturschutzfachlicher Wertigkeiten und Monitoring
  • Fachliche Beratung, vor allem bei der Pflege der Schutzgebiete

Natur erleben - Zusammenhänge verstehen

Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Gebiete ergeben sich unterschiedliche Gewichtungen, doch allen gemein ist eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und ein Schwerpunkt in der Umweltbildung. Sie zeigen Besuchern die Naturschönheiten ihrer Gebiete und weisen auf Besonderheiten hin. Sie erklären Zusammenhänge und werben so für nötige Schutz- und Pflegemaßnahmen. Dadurch erreichen sie eine Sensibilisierung für ihre betreuten Gebiete und steigern die Akzeptanz für die Umsetzung von Naturschutzzielen.

Biotop- und Artenschutz sowie Monitoring

Sie begehen regelmäßig ihre Gebiete und erheben Daten über geschützte Tier- und Pflanzenarten, sie vermitteln die Ziele von Natura 2000 und die Vernetzung der Schutzgebiete Europas und bringen somit auch die überregionalen Zusammenhänge der den Bürgern näher. Da die Gebietsbetreuer keine hoheitlichen Befugnisse haben, sind sie oft als Vermittler zwischen den behördlichen Stellen und Eigentümern tätig und können durch fachliche Beratung zu Lösungen beitragen. Auch durch das Monitoring verschiedener Artengruppen erfüllen Gebietsbetreuer ein wichtiges Ziel des Natura 2000-Konzepts, weil dadurch aktuelle Erkenntnisse über das Vorkommen, die Verbreitung und die Qualität von Arten und Lebensräumen gewonnen werden und dadurch die Maßnahmenumsetzung abgesichert oder verbessert werden kann. Darüber hinaus können Gebietsbetreuer Umsetzungsprojekte oder Artenhilfsprogramme anstoßen. Auch hier zeigt sich, dass Information und Beratung von Grundeigentümern und Landwirten eine wichtige Basis für den Erfolg des Schutzkonzepts bilden.

Menschen an die Hand nehmen - Besucherlenkung

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Besucherlenkung. Dabei entwickeln sie zum Schutz der Gebiete Strategien zur Besucherlenkung und setzten diese zusammen mit den Eigentümern und Fachbehörden um. Durch Führungen in sensiblen Gebieten können sie Gäste und Einheimische auf die besonderen Belange der Natur vor Ort aufmerksam machen. Durch Erläuterung der Zusammenhänge wird Verständnis für die Schutzmaßnahmen geweckt und die Akzeptanz für Einschränkungen steigt

Unterwegs mit den Gebietsbetreuern...

Dies klingt zunächst einmal alles recht trocken, doch wenn die Gebietsbetreuer und Gebietsbetreuerinnen vor Ort mit den Besuchern in die Natur „eintauchen“, wird es praxisnah. Nur wer die Moorlandschaften erlebt hat, weiß, dass die Entwässerung der Tod der Moore ist. Wer die Vogelwelt am Ammersee beobachtet hat, kann sich den Vogelzug vorstellen und wer den Adler über den Allgäuer Hochalpen kreisen sah, weiß, dass dieser majestätische Vogel unseren Schutz benötigt. Die Aufzählung ließe sich weiter fortsetzen, bis alle betreuten Gebiete genannt sind. Viele Veranstaltungen entführen Sie in die Natur Bayerns, wenn Sie mit den Gebietsbetreuern unterwegs sind.

Mehr über das Projekt "Gebietsbetreuer in Bayern" erfahren Sie in unserer Broschüre.

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